Wallpaper mit Gimp

29. Juni 2008

Ich wollte für meinen Desktop-Hintergrund freundlich verschwommene Regenbogenfarben. Da ich kein fertiges Bild gefunden habe, habe ich es selbst gemacht:

Mein Desktop

So gehts: In Gimp ein neues Bild in der gewünschten Größe erstellen, Hintergrundfarbe ist weiß. Im Menü gibt es unter Filter->Render->Wolken den Filter "Plasma".

Plasma-Filter

Ich habe das Bild mit einer Turbulenz von 0,5 erstellt. Jeder Klick auf "Neu Würfeln" erzeugt ein neues Muster. Nachdem ich zufrieden war, habe ich noch Bewegungsunschärfe aus Filter->Weichzeichnen hinzugefügt. Eine Länge von 200 und ein Winkel von 345 ergibt eine positive Grundstimmung:

Filter-Bewegungsunschärfe

Es braucht aber noch mehr Schwung. Ich erzeuge eine neue Ebene mit der Vordergrundfarbe (schwarz), die ich hinter den Hintergrund schiebe sowie eine neue weiße Ebene im Vordergrund. Mit dem elliptischen Auswahlwerkzeug erzeuge ich auf der weißen Ebene eine bogenförmige Auswahl, die ich schwarz fülle:

Elipse

Der Filter Kanten finden->Differenz der Normalverteilung erkennt den Übergang von schwarz zu weiß und verzerrt ihn mit Radius 1 (30,0) und Radius 2 (4,0) leicht nach rechts:

Filter-Kantenerkennung

Ich kopiere die gesamte Ebene in die Zwischenablage und erzeuge für die Plasmaebene eine Ebenenmaske, in die ich die Zwischenablage einfüge und verankere.

Ebenenmaske

Da das Ergebnis noch zu hart ist, wende ich auf der ...

Was ist es? Männer rennen hinter einem Ball hinterher. Soweit, so gut, ein bißchen Infantilismus steckt in jedem von uns. Aber alle paar Jahre verwandelt sich diese Kindischkeit in eine so ekelhafte Massenpsychose in schwarzrotgelb, dass man nur noch kotzen will. Hat irgendjemand noch einen Rest von Verstand? Versteht das jemand und kann es mir erklären, ohne dass gleich Großreichsträume hochkommen? Es kotzt mich an.

Dies ist der 4. Teil einer kleinen Serie über meine private Finanzverwaltung. Die bisherigen Texte finden sich hier:

Nachdem die letzten beiden Teile doch eher theorielastig waren, geht es heute eher prasixbezogen zu. Gleichzeitig kann ich hier am wenigsten Tips geben, da die Aufteilung der Einnahmen und Ausgaben (GnuCash nennt sie Einkommen und Aufwendungen) doch sehr vom einzelnen abhängt. Hier habe ich auch eine ganze Zeit herumexperimentiert, bis ich eine Aufteilung gefunden habe, die mir sinnvoll erschien. Grundsätzlich habe ich versucht, immer dann ein Konto zu definieren, wenn ich einen Überblick über die Summe der Posten in diesem Konto haben wollte. Zusätzlich habe ich noch einige Oberkategorien eingeführt, um bestimmte Bereiche gegeneinander abgrenzen zu können. Die Aufteilung der Konten wird dann erst Sinn machen, wenn man die Posten über einen längeren Zeitraum beobachtet, und versucht statistische Aussagen zu machen. Hier passiert eigentlich das, was den Überblick, den ich ja erreichen will, ausmacht.

Hier ist nun die Übersicht über meine Einkommens- und Aufwendungskonten:

  • Einkommen
    • Gehalt Regelmäßig, hoffe ich
    • Zinsen
    • Geschenke Auch das kommt vor. Hier sind übrigens ausschließlich Geldgeschenke gemeint
  • Aufwendungen
    • Barausgaben Alles, was ich nicht mehr zuordnen kann
    • Computer Ich hätte es auch Hobby nennen können
    • Geschenke ...

GnuCash: Passiva

12. April 2008

Dies ist der 3. Teil einer kleinen Serie über meine private Finanzverwaltung. Die bisherigen Texte finden sich hier:

Im Überblick über die Kontostruktur schrieb ich, Passiva umfasst Geld, das ich anderen schulde. Wieder Wikipadia:

Die Passiva unterteilt sich in der Regel in Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten [...]

Da ich kein Unternehmen bin, machen Eigenkapital und Rückstellungen für mich nicht wirklich Sinn (glaube ich jedenfalls...). Meine Passiva-Kontostruktur ist deshalb auch relativ kurz und umfasst folgende Konten:

  • Das Guthaben meiner Freundin für die Begleichung von gemeinsamen Kosten unserer Wohnung. Hierzu werde ich noch einen eigenen Artikel verfassen.
  • Geld, das ich von anderen geliehen habe. Auch hierzu wird es noch einen Artikel geben.

Die Differenz von Aktiva und Passiva ergibt jedenfalls mein Gesamtvermögen. Wollen wir mal hoffen, dass das immer schön im Positiven bleibt...

GnuCash: Aktiva

12. April 2008

Dies ist der 2. Teil einer kleinen Serie über meine private Finanzverwaltung. Der 1. Teil befindet sich hier.

Übrigens noch eine Warnung: Ich bin kein Buchhalter. Ich bin mir fast sicher, dass das meiste, was ich hier erzähle, einem Betriebwissenschaftler die Tränen in die Augen treibt. Mir geht es nur darum zu verstehen wo mein Geld bleibt. Die hier erklärten Begriffe werden in GnuCash verwendet, also muss ich zumindest eine Ahnung haben, worum es sich dabei handelt. Das reicht mir dann aber auch schon. Sollte ich allerdings irgendetwas komplett missverstanden haben, wäre ich dankbar für Korrekturen in den Kommentaren.

Heute geht es um Aktiva. In der letzten Folge habe ich Aktiva bezeichnet als Geld, das mir zusteht. Wikipadia formuliert es so (ich picke mir das heraus, was mir relevant erscheint):

Die Aktiva zeigen die Verwendung der Finanzmittel auf [...] Die Aktiva unterteilt sich in der Regel in Anlagevermögen, Umlaufvermögen [...] Zum Anlagevermögen gerechnet werden Finanzanlagen mit dauerhaftem Charakter, beispielsweise mehrjährige Anleihen. [...] Das Umlaufvermögen stellt dabei den Teil der wirtschaftlichen Rechte dar, den das Unternehmen zur kurzfristigen und wiederkehrenden Verwendung besitzt. Dazu zählen insbesondere die Bargeldbestände, Bankkonten sowie kurzfristig verfügbare Finanzanlagen.

Zusätzlich heißt es bei Forderungen:

Forderungen werden auf der Aktivseite der Bilanz ...

GnuCash: Kontostruktur

6. April 2008

Seit 2006 benutze ich Gnucash für meine private Finanzverwaltung. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung von Buchhaltung habe (gut, so kompliziert ist das auch nicht, wenn man es nicht fürs Finanzamt machen muss), hatte ich mich bei der Einrichtung und auch später immer wieder mal in Einzelfällen gefragt, wie man es denn nun richtig macht. Das Internet war da keine besondere Hilfe, entweder waren die Hinweise zu allgemein (immerhin eine gute Einführung im Linuxmagazin, Achtung: behandelt noch nicht das aktuelle Gnucash 2.x) oder es gab auf manche Fragen schlicht keine Antwort.

Da ich aber dennoch schaffe, seit 2 Jahren einen ganz guten Überblick über meine Finanzen zu behalten, will ich mein gesammeltes Wissen auch mal mit der Welt teilen und in der nächsten Zeit einige Tips geben, wie man private Geldeinnahmen und -ausgaben im Blick behalten kann. Ich werde dabei nicht auf grundlegende Konzepte wie die doppelte Buchführung eingehen, dazu gibt es anderswo bessere Informationen. Auch die Bedienung von Gnucash ist bereits zur genüge dokumentiert.

Den Anfang mache ich mit dem Aufbau meiner Kontostruktur. Grundsätzlich habe ich 4 Kategorien oder Oberkonten:

  • Aktiva beinhaltet Konten die mein Guthaben enthalten, also Geld, das mir zusteht.
  • Passiva sind solche Konten, die meine ...

Google down

6. März 2008

Can you believe it? Google is down, and half of the internet with it. Digg is not loading, as well as Slashdot, Techcrunch and other, probably all trying to include google ads or analytics.

Do we rely to much on one single point of failure?

Update: It's working again, and was probably not the fault of google, but of t-online, the largest internet provider here in Germany. None the less, using the web without google really felt awkward. Strange...

Ruby bindings for MLDonkey

21. Februar 2008

MLDonkey is an open source peer-to-peer file sharing tool for several different protocols. It works with a server/client architecture and one of the clients is a web gui. Unfortunately the usability of this web frontend is near zero, so I decided to write a new one, in Ruby on Rails. First step is to implement the gui protocol in ruby. I started a project at RubyForge called ML-Ruby to host the code for it. More information can be found in the README or on the project page.

Transmediale

3. Februar 2008

Wie jedes Jahr die Ausstellung der Transmediale. Und - wie immer - waren die Installationen im frei zugänglichen Bereich besser als die eigentliche Ausstellung. Alles sehr verkopft, macht bestimmt Spaß, wenn man sich ein paar Stunden mit dem jeweiligen Thema der Installation beschäftigt. Als gedankliche Anregung beim Besuch der Ausstellung, beim zwangsläufig eher oberflächlichen Zugang zu den Stücken eher trocken.

Noch mit am nettesten: Überall im Gebäude waren Barcodes zu sehen, die im Telefon zu mehr oder weniger sinnvollen Sprüchen wurden. Barcode von oben

Das Web in "Echtzeit"

15. Januar 2008

Ich verbringe fast täglich mehrere Stunden am Rechner. Online natürlich. Zusätzlich zur Arbeit, und ja, ich habe trotzdem noch ein Leben jenseits des Internets. Aber darauf will ich gar nicht hinaus.

Informationen im Web kommen nicht zu mir, wenn ich nicht danach suche. Damit ist das ganze hochgradig asynchron, ich kann zwar im Nachhinein alles nachlesen, aber wenn irgendwo gerade JETZT der Life-Stream des Jahrhunderts läuft, oder eine heiße Information gepostet wird, die in zwei Stunden wieder verschwunden ist, nutzt mir das wenig. Ich will dabei sein.

Deshalb habe ich ein Experiment gestartet: Via Instant Messenger habe ich einen Twitterstream abonniert, der einer Reihe mehr oder weniger willkürlich ausgewählter Channel verfolgt. (Sagt man das eigentlich so?) Jetzt werde ich im Minutentakt über Neuigkeiten informiert, die allermeisten irrelevant, aber es kostet mich auch nur 2 Sekunden, das festzustellen. Wenn ich mich konzentrieren will, bleibt das natürlich ausgeschaltet. Mal schauen, wann es mir so auf die Nerven geht, dass ich keine Lust mehr drauf habe.

Screenshot

Welche öffentlichen Twitterstreams könnte man dafür noch verwenden?